Ab sofort gehört der PE-Beutel bei der Logistik von WMF- und HEPP-Besteckteilen der Vergangenheit an. Stattdessen setzt die proHeq GmbH auf neue, speziell entwickelte Papiertaschen. Mit diesem Schritt reduziert der Gastroprofi aus Birkenfeld mehr als 40 Prozent seines Plastikaufkommens in der globalen Supply Chain.
„Das konsequente Reduzieren von Plastikmüll ist wichtiger Bestandteil unserer Corporate Social Responsibility Charta. In einer Branche, in der es bislang keine Verpackungsalternative für PE-Beutel gab, ist unser neues Versandkonzept ein bedeutendes Signal für den umweltgerechteren, innovativen Materialeinsatz“, so Susanne Schmidt, Leitung Marketing und Produktmanagement bei der proHeq GmbH. Die neue Papiertasche wird nun sukzessive bei allen Bestecklieferanten von proHeq zur Pflicht.
Neben der gravierenden Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks birgt die Papiertasche auch große qualitative und betriebswirtschaftliche Vorteile. „Das luftundurchlässige Material der PE-Beutel hatte per se zur Folge, dass die Besteckteile während des Transports grau anliefen. Diese Verfärbungen mussten wir manuell an unserem Standort in Dornstadt nacharbeiten – ein Zeit- und Kostenfaktor, der nun vollständig entfällt“, so Schmidt weiter.
Entwickelt wurden die Papiertaschen gemeinsam mit einem Zulieferer. Und auch hier standen die umweltschonenden Aspekte im Vordergrund: Mit einer Produktionsstätte vor Ort in China wird die Umstellung in der gesamten asiatischen Lieferantenkette betriebswirtschaftlich effizient und ökologisch intelligent begleitet.