Miele hat mit dem Pilotprojekt 2ndLife@Laundry die technische Aufbereitung und Wiederverwendung von Waschmaschinen erfolgreich erprobt. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden die Basis für skalierbare, zirkuläre Prozesse im Bereich Wäschereitechnik.
Im Rahmen des Projekts wurden knapp 400 gebrauchte Waschmaschinen standardisiert diagnostiziert und repariert, um deren Nutzungsdauer zu verlängern. Dabei zeigte sich die Bedeutung klarer Qualitätsstandards und digitaler Unterstützung für effiziente Refurbishment-Prozesse.
Parallel dazu wurden über 2.000 Geräte systematisch zerlegt, um rund 3.000 Elektronikkomponenten, 2.000 Motoren und 6.000 weitere Baugruppen für die Wiederverwendung zu gewinnen. Zusätzlich konnten etwa 60 Tonnen metallischer Werkstoffe als Sekundärrohstoffe zurückgeführt werden.
Für ausgewählte Baugruppen wurden technische Machbarkeit, Prüfprozesse und Wirtschaftlichkeit analysiert, um die Wiederverwendung nachhaltig und wirtschaftlich zu gestalten. Die Ergebnisse fließen bereits in unternehmensweite Initiativen ein und zeigen das Potenzial zirkulärer Wertschöpfung in der Wäschereitechnik auf.
Nutzen: Die standardisierte Aufbereitung und Wiederverwendung von Waschmaschinenkomponenten reduziert Materialeinsatz und Betriebskosten im Hotelwäschereibetrieb nachhaltig.

