Die neue DIN 18849 legt verbindliche Standards für die digitale Identifikation von Speisenbehältern in Großküchen fest. Sie ermöglicht eine transparente Bestands- und Standortverwaltung und unterstützt so effiziente Abläufe in der Gemeinschaftsverpflegung.
Die Norm definiert Anforderungen an dauerhafte Kennzeichnungsmethoden wie Laserdirektmarkierung und Mehrwegetiketten, die mechanischen, chemischen und thermischen Belastungen im Küchenalltag standhalten müssen. Die codierten Daten basieren auf dem GS1 Digital Link Standard mit integriertem Global Returnable Asset Identifier (GRAI) und optionaler Seriennummer für eine eindeutige Behälteridentifikation.
Zur schnellen Auslesung wird meist ein QR-Code verwendet, der auch den Zugriff auf weiterführende Informationen ermöglicht. Für die unternehmensübergreifende Nutzung ist eine Registrierung der Hersteller bei einer Vergabestelle notwendig, um weltweit eindeutige Identifikationsnummern über den gesamten Lebenszyklus sicherzustellen.
Die Anwendung der Norm erleichtert die Rückverfolgbarkeit von Speisenbehältern zwischen Zentral- und Ausgabeküchen und schafft Transparenz über Bestände und Nutzungszyklen. Dadurch lassen sich logistische Prozesse in Großküchen gezielt optimieren und Betriebskosten reduzieren.
Nutzen: Die Norm ermöglicht eine zuverlässige und dauerhafte digitale Identifikation von Speisenbehältern, die den Küchenbetrieb durch verbesserte Rückverfolgbarkeit und Bestandskontrolle effizienter macht.

